03.04.2020
Newsletter KW 14 / 2020

Sehr geehrte Damen und Herren, dieser Newsletter informiert sie unter anderem über folgende Themen: Aktuelles zu Corona, Corona-Soforthilfen und den Jagdschein im Scheckheftformat.

Liebe Leserinnen und Leser,

 

es ist wahrlich keine leichte Zeit, in der wir leben: Immer mehr Menschen infizieren sich mit dem Coronavirus und seit 21. März gelten für Bayerns Bürgerinnen und Bürger Ausgangsbeschränkungen – das öffentliche Leben wurde weitgehend heruntergefahren. Mindestens bis zum Ende der Osterferien wird sich daran nichts ändern. Längst schlägt die Corona-Krise auch auf die bayerische Ökonomie durch, deshalb hat die Staatsregierung den bayerischen Rettungsschirm auf 60 Milliarden Euro erhöht, um es Wirtschaft und Bürgern zu ermöglichen, den Lockdown wirtschaftlich zu überleben. Drastisch erhöht wurde in diesem Zuge auch die von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ins Leben gerufene Corona-Soforthilfe. Dazu das Wichtigste auf einen Blick:

 

·      Die Corona-Soforthilfe, die je nach Anzahl der Erwerbstätigen im Unternehmen ausgezahlt wird, wurde wie folgt erhöht:

o    bis zu 5 Erwerbstätige: 9.000 Euro,

o    bis zu 10 Erwerbstätige: 15.000 Euro,

o    bis zu 50 Erwerbstätige: 30.000 Euro,

o    bis zu 250 Erwerbstätige: 50.000 Euro.

·      Diese Hilfsgelder müssen nicht zurückgezahlt werden!

·      Das Antragsverfahren erfolgt nun ausschließlich digital über einen Online-Antrag unter https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

·      So soll eine noch schnellere Bearbeitung garantiert werden.

·      Wer bereits einen Antrag für die Bayerische Soforthilfe gestellt hat, kann weitere Liquidität im Rahmen des neuen, abgestimmten Soforthilfeprogramms von Bund und Freistaat beantragen.

·      Und ganz wichtig: Private, liquide Mittel müssen nicht mehr aufgebraucht werden, um die Soforthilfe zu beantragen: Eine existenzbedrohende Lage liegt dem neuen Regularium zufolge bereits dann vor, wenn die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um laufende Betriebskosten zu decken.

 

 

Die Ausgangsbeschränkungen treffen alle Bürgerinnen und Bürger und verändern auch unseren Alltag im Maximilianeum. Denn erstmals musste der Landtag mit deutlich reduzierter Abgeordnetenzahl tagen, um während Plenarsitzungen den gebotenen Sicherheitsabstand von zwei Metern einhalten zu können. Und erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg ist das öffentliche Leben weitestgehend lahmgelegt. Diese Einschränkungen verlangen jedem von uns einiges ab, aber sie sind notwendig, weil es gegen Corona weder eine Impfung noch Medikamente gibt. Wer glaubt, die Corona-Pandemie hätte bereits ihren Höhepunkt erreicht und die Rückkehr in den Alltag stünde unmittelbar bevor, der irrt leider. Denn die Infektionszahlen werden weiter steigen. Immerhin kam das Robert-Koch-Institut (RKI), das die Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention berät, erstmals zu der Einschätzung, dass die ergriffenen Maßnahmen deutlich Wirkung zeigten. Ein infizierter Mensch stecke in Deutschland im Durchschnitt „nur“ noch einen weiteren Menschen an, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag – doch Entwarnung wollte auch Wieler nicht geben. Daher ist es wichtig und richtig, jetzt alles zu tun, um die Infektionskurve weiter abzuflachen und so einer möglichen Überlastung unserer Krankenhäuser vorzubeugen – auf gut Deutsch:

 

Wir bleiben zuhause!

 

Ihr Joachim Hanisch

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